Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele

Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele

Die Reise zu meinen eigenen Ich

Entspannen, genießen, in Balance sein. Ausgewogenheit, Glück und Zufriedenheit sind der Grundstein für ein glückliches Leben. Der Körper dankt es mit Gesundheit und Wohlbefinden, der Kopf wird frei und das seelische Gleichgewicht ist wieder hergestellt. 
Klingt logisch und einfach, ist es aber nicht. Auf dem Weg zur Stärkung von Körper, Geist und Seele gibt es einige Hindernisse zu überwinden, die nicht nur an der Umwelt, sondern oft auch an uns selbst liegen.

Bin das wirklich ich?

Stress und Hektik bestimmen den Alltag. Wer erfolgreich sein möchte, muss mithalten können. Immer bereit sein, das Beste zu geben, Erreichbarkeit und Perfektionismus werden von uns erwartet. Das gilt nicht nur für den beruflichen, sondern auch für den privaten Bereich. Fast verständlich, dass körperliche und seelische Defizite auftreten, dass es schwierig wird, Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen und das Wohlbefinden darunter leidet. 
Wer nicht mithalten kann oder will, wird schnell zum Außenseiter, Selbstzweifel oder ein verzerrtes Selbstbild sind die Folge. Vielleicht treten noch Ängste auf, vielleicht ist der Blick auf das Wesentliche getrübt und vielleicht macht sich Unzufriedenheit breit. Alles Faktoren, die den Menschen nicht gut tun, ihn in der persönlichen Entwicklung hindern und, falls es nicht gelingt, aus der Spirale auszubrechen, durchaus zu physischen und psychischen Erkrankungen führen können.

Die Gesundheit des Menschen

Was ist Gesundheit? Werden wir Menschen mit dieser Frage konfrontiert, geben wir üblicherweise als Antwort, nicht krank zu sein oder auch, sich einfach wohlzufühlen. Auch diverse Lexika definieren Gesundheit als die Abwesenheit von objektiven Zeichen, dass der Körper nicht so funktioniert, wie er eigentlich funktionieren sollte. Diese Definition mag zwar richtig sein, trotzdem ist sie etwas problematisch. Denn richtig gesund ist der Mensch nicht nur, wenn keine sicht- oder messbaren Krankheitssymptome vorhanden sind, sondern erst dann, wenn sich Körper, Geist und Seele im Einklang befinden.

Warum sind wir Menschen ängstlich?

Jeder von uns hat schon Angstzustände erlebt, vor bestimmten Situationen oder Dingen. Wer kennt nicht die feuchten Hände, das Unbehagen, das Herzklopfen, die Nervosität, das Beklemmungsgefühl oder die Konzentrationsschwierigkeiten vor einer Prüfung, vor dem Vorstellungsgespräch oder die Alarmreaktion bei einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr. 
Angst ist aber nicht nur negativ zu bewerten, denn sie ist lebensnotwendig und muss ihre biologische Aufgabe erfüllen. Ohne dass wir sie ständig bemerken, begleitet sie uns schützend auf Schritt und Tritt. Sie warnt uns vor Gefahren und hilft uns diesen zu entgehen. Ängste zu erleben, ist nichts Ungewöhnliches. Wir erkennen gefährliche Situationen und vermeiden dadurch waghalsige Aktionen.

Überschreitet die Angst jedoch ein gewisses Ausmaß, bringt sie dem Menschen mehr Nachteile als Vorteile. Unser Wohlbefinden leidet stark darunter. Überstarke Ängste schränken das Denken und das Verhalten ein und verringern die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. In extremen Fällen kann es durchaus zu unüberlegten und panischen Kurzschlusshandlungen kommen. 
Wird die normale menschliche Angstreaktion zu einer Angststörung, ist es für jeden von uns leicht nachvollziehbar, dass diese Ängste uns im Alltagsleben enorm behindern und einschränken. Der effektivste Weg zur Veränderung und Beseitigung der Ängste ist diese zu bearbeiten und umzustrukturieren.

Der Körper fühlt sich wohl, der Kopf wird frei

Es ist gar nicht so schwer, dem Körper Gutes zu tun und zu mehr Wohlbefinden zu gelangen. Etwas Ruhe, regelmäßige Entspannung, ausgewogene Ernährung, Sport und Wellness, manchmal reichen schon Kleinigkeiten und man merkt, wie der Körper wieder Energie tankt und die Vitalität, die Zufriedenheit sowie die Leistungsfähigkeit gesteigert werden. 

Nicht ganz so leicht ist es, Geist und Seele wieder ins Lot zu bringen. Für viele von uns ist es schwer, alles loszulassen und tief durchzuatmen. Warum das so ist? Wahrscheinlich, weil es gar nicht so einfach ist, den Mut für Veränderungen aufzubringen. Sich selbst darüber klar zu werden, warum Geist und Seele nicht mehr in Balance sind und ob wir ein realistisches Selbstbild von uns haben, ist alles andere als einfach. Kommt noch ein geringes Selbstbewusstsein dazu, ist es an der Zeit, sich sein Spiegelbild genau anzusehen.

Wer sich traut, kritisch in den Spiegel zu blicken, wird schnell merken, dass man nicht sieht, was man erwartet und auch nicht sieht, wie die anderen uns sehen. Aber man kann die eigenen Fehler, die eigenen Einstellungen und die trüben Flecken am eigenen Ego erkennen, vorausgesetzt man lässt einen ehrlichen, vielleicht manchmal sogar schmerzlichen Blick, zu.

  • Warum bin ich nicht zufrieden? 
  • Wieso fühle ich mich so klein?
  • Warum unterschätze ich meine Fähigkeiten und Talente? 
  • Warum fühle ich mich so oft allein?

 Mit diesen Informationen können wir viel anfangen. Behandeln andere Menschen mich von oben herab, kann das unter Umständen daran liegen, dass ich nicht besonders selbstbewusst bin. Habe ich keine guten Freunde, liegt es vielleicht daran, dass ich sie nicht an mich heranlasse, weil ich ihnen nicht vertraue, weil ich mir selbst nicht vertraue. Wer sehnt sich nicht nach der großen Liebe? Warum ist es für einige Menschen so schwer, den richtigen, den Traumpartner zu finden? Es könnte daran liegen, dass man sich selbst als Albtraum empfindet. Liebe dich zuerst selber, sonst liebt dich keiner.

Wichtige Schritte für Veränderungen, für mehr Wohlbefinden

Jede große Veränderung beginnt mit kleinen Schritten, auch wenn das Loslassen von alten Gewohnheiten, Ritualen oder Traditionen nicht leicht ist. Niemand von uns schläft abends ein und wacht tags darauf als selbstbewusster, emotional ausgewogener, offener, anpassungsfähiger runderneuerter Mensch auf. 
Es bedarf einer genauen Analyse, einigen Beobachtungen und einer Menge Schritte, bis wir unser Ziel erreicht haben. Aber mit jedem Schritt, der gemacht wird, ändert sich, wie man sich selbst wahrnimmt. Jeder Schritt erzeugt ein gutes Gefühl, macht glücklicher, selbstsicherer und charismatischer. Jeder Schritt verkürzt den Weg und das Ziel ist mehr Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.