5 Wege für ein besseres  Wohlbefinden

5 Wege für ein besseres Wohlbefinden

Wenn wir über das Wohlbefinden des Menschen sprechen, müssen wir alle drei wichtigeren Bereiche, also den Körper, den Geist und auch die Seele mit einbeziehen.In diesen Beitrag sprechen wir speziell über Bereiche die den Geist und die Seele betreffen. Doch natürlich findest du auch viel wissenswertes über das körperliche Wohlbefinden in anderen Beiträgen auf unserer Webseite…
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Buchautor Martin E.P. Seligman, einer der führenden Menschen in den Bereichen positive Psychologie schreibt in seinen Buch:”der Glücksfaktor”, dass unser Wohlbefinden in erster Linie eine Kombination von positiven Gefühlen, den Vorhandensein von guten Beziehungen, Erfolg und die Gewissheit der Sinnhaftigkeit bei dem was ich tue, ist.
In diesen Beitrag möchte ich auf 5 Wege für ein besseres Wohlbefinden eingehen und dir einige Aspekte davon näher bringen.

1. Positive Gefühle: Optimist versus Pessimist

Den Vergleich mit den halb vollen bzw. halb leeren Glas kennt wohl jeder, doch was macht wirklich einen Optimisten oder einen Pessimisten aus? Kurz zusammengefasst, könnten wir sagen, ist es einzig und allein die Sichtweise auf die Dinge. Beide sehen zwar ein und dasselbe, doch nehmen sie die Dinge unterschiedlich wahr. Im übrigen heißt Optimist sein nicht, dass alles durch eine rosarote Brille betrachtet wird, denn auch ein Optimist hat mitunter mit Schwierigkeiten und Herausforderungen zu kämpfen. Doch genau in solchen Situationen werden die Unterschiede meist deutlicher.

Ein Optimist weiß, dass Schwierigkeiten zeitliche Grenzen haben und vielleicht auch mal die Umstände ungünstig waren. für ihn läuft heute etwas schief, während für den Pessimist Schwierigkeiten ein Dauerzustand sind und immerzu etwas schief zu laufen scheint. Zudem geben sich Pessimisten gerne für alles selbst die Schuld und versuchen oft gar nicht die verschiedenen Umstände einer Situation zu analysieren.
Menschen mit einer positiven Grundeinstellung haben mehr Erfolg im Beruf und im Privatleben. Eine optimistische Grundeinstellung schützt besser vor psychischen Leiden und lässt uns offener auf unser Leben blicken, was wiederum mehr vorhandene Möglichkeiten und Lösungen für unsere Schwierigkeiten aufzeigt.

2. Positive Beziehungen:

Positive Beziehungen oder das Fehlen solcher Beziehungen haben großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Glückliche Beziehungen gehören zu einen erfüllten und ausgeglichenen Leben dazu.Liebe, Freude, Dankbarkeit und Hoffnung sind positive Emotionen, die unser seelisches Gleichgewicht stärken und unser Wohlbefinden steigern. Sie helfen uns dabei, glückliche Beziehungen zu führen und können unser ganzes Leben verändern. 

Schenken sie ihren Beziehungen Aufmerksamkeit: 

Wenn es mal stressig ist und unsere Beziehungen zu kurz kommen, dann sollten wir versuchen die verlorene Zeit an einen späteren Zeitpunkt wieder gut zu machen. Oft reichen schon ein paar Worte, ein paar Gesten der Aufmerksamkeit, die deinen Gegenüber zeigen, dass du ihn wahrnimmst, ihn verstehst. Vergiss nicht, Freunde und Familie sind die Grundlage für Erfolg und ein zufriedenes Leben.
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3. Erfolg im Leben durch selbstbestimmtes Handeln:

Für ein zufriedenes und glückliches Leben sind Eigenverantwortung und ein selbstbestimmtes Leben äußerst wichtig. Wer das Gefühl hat, nicht selbst über sein Leben zu entscheiden, also in Fremdbestimmung lebt, verliert an Selbstbewusstsein und sein eigenes Selbstbild leidet darunter. Auch wenn wir es oft nicht wahr haben wollen und uns die Dinge anders erscheinen, entspricht es doch der Wahrheit, dass wir selbst über unser Leben entscheiden und immer die Wahl haben, wie wir leben wollen.

Natürlich ist das aber nicht so einfach, weil jede Entscheidung von uns auch Konsequenzen hat und somit jeder für sich selbst abwägen muss, ob er diese tragen will. Doch grundsätzlich können wir sagen, haben wir die Wahl über unser Leben selbst zu bestimmen.
Eine Voraussetzung dafür ist, dass wir wissen, was wir vom Leben wollen.Wir sollten uns klar werden, was unsere Vorstellungen von einen erfüllten Leben sind. Nur wenn wir wissen, was wir wollen und wohin unser Weg gehen soll, können wir selbstbestimmt Handeln und versuchen dementsprechend die Weichen unseres Lebens in diese Richtung zu lenken.

4. Die Gewissheit der Sinnhaftigkeit bei dem was ich tue

Damit uns Aufgaben als sinnvoll erscheinen, sollten sie uns fordern. Aufgaben die uns erfüllen oder Erfüllung geben, halten uns in Balance und machen uns erfolgreich. Aber wenn sie uns überfordern oder unterfordern machen sie uns auf Dauer unglücklich. Ob nun bei der Arbeit oder im Privatleben, wenn wir bei unseren Bemühungen und Tun keine Sinnhaftigkeit sehen, haben wir es schwer im Alltag. Doch ob eine Sache sinnvoll ist, hängt natürlich stark mit unserer Einstellung der Sache gegenüber ab.
Der Unterschied zwischen Pläne haben und sein Leben planen:

Achte darauf dich nicht zuviel auf deine Pläne zu versteifen. Dein Wohlbefinden hängt stark damit zusammen, wie du zum Leben stehst und wie du auf schwierige Situationen reagierst. Besonders die Kunst deine Ziele und Wünsche an deinen Lebensumständen anzupassen ist ein entscheidender Faktor. Wer stur irgendwelchen Wegen folgt, obwohl das Leben einen andere Richtung eingeschlagen hat, wird unnötig leiden. Oft benötigen wir einen geschmeidigen Geist um mit Schmerz und Leid besser umgehen zu können und die Unberechenbarkeit des Lebens zu akzeptieren.

Nur wer flexibel bleibt und auch bereit ist, seinen Lebensweg neu zu planen, kann glücklich und zufrieden bleiben. Vergiss nicht, auch wenn sich der Weg ändern sollte, wir können auch auf Umwegen unsere Ziele erreichen.
Du kennst bestimmt das Zitat von Reinhold Niebuhr:

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann.

Gib mir dein Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann

Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

Akzeptiere die Dinge, die du nicht ändern kannst. Mache dir stets bewusst, was in deinen Einflussbereich liegt und was außerhalb. Nur so kannst du deine Energie gezielt verwenden und verschwendest nicht unnötig deine Lebensenergie. Wenn du vor einer schwierigen Situation stehst, dann trete einen Schritt zurück und versuche deinen Fokus zu ändern. Wir konzentrieren uns meist viel zu sehr auf die Probleme der Situation. Ein Perspektivwechsel kann dir helfen das gesamte Bild besser zu sehen und dir mehr Möglichkeiten aufzeigen. 

Eine weitere Möglichkeit um Dinge besser bewältigen zu können, ist das Umdeuten

Ändere dein Verhalten und deine Einstellung zu den Dingen. Versuche so oft wie möglich eine positive Sichtweise einzunehmen. Indem wir lernen unangenehme Situationen bewusst umzudeuten und versuchen etwas positives oder eine Herausforderung darin sehen, werden uns viele Dinge leichter fallen.
Oft haben wir mehr Schwierigkeiten damit, wie wir eine Situation wahrnehmen, als wie mit der Realität selbst. Wenn wir an eine bestimmte Aufgabe denken, löst das in unseren Kopf ein bestimmtes Muster aus und wir haben vorher schon vor Augen, ob die Tätigkeit uns Freude bereitet oder nur lästige Pflicht ist. Doch genau diese Gefühle, die in uns aufkommen, wenn wir an eine Tätigkeit denken, haben großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wenn wir es schaffen, positive Seiten in unseren Aufgaben zu entdecken, dann werden die Aufgaben interessanter und freudvoller. 

Positives Denken hilft dir, motiviert zu bleiben.

5. Resilienz steigern:

Resilienz ist so ähnlich wie ein geistiges und emotionales Schutzschild. Es ist die Fähigkeit mit negativen Situationen fertig zu werden und selbst zu wissen wie mit traumatischen Erlebnissen am besten umzugehen ist.Um unsere Resilienz zu steigern ist es wichtig, dass wir wissen was uns gut tut. Und diese positiven Augenblicke sollten wir dann bewusst wahrnehmen und genießen; z.B. kleine Gesten von Menschen, schöne Dinge auf unseren Weg, eine Entspannungsübung wie Yoga oder Meditation usw…


Negative Gefühle sollten wir wenn möglich vermeiden oder zumindest reduzieren, indem wir sie auf ihre Richtigkeit hinterfragen. Wenn wir unsere negativen Gedanken einer rationalen Prüfung unterziehen, werden viele als ungerechtfertigt erscheinen und sich nicht halten können.Wir sollten uns keine Selbsturteile schaffen und denken, dass wir etwas nicht können oder nicht gut genug wären für etwas. Glaub ja nie, dass deine eigene Handlung vergebens ist. Wenn wir glauben, dass wir an der jeweiligen Situation nichts ändern können, verfallen wir in Hilflosigkeit.

Daher hinterfrage deine negativen Denkmuster, wähle deine Worte weise und richte sie nicht gegen dich oder andere.
Genauso sollten wir unsere Gewohnheiten unter die Lupe nehmen.
Was davon tut mir gut? Was führt zu einer schlechten Laune? Bei welchen Dingen fühle ich mich wohl?

Insgesamt ein achtsamerer Umgang mit unseren Bedürfnissen und unserem Leben